Rezension zu "Lost Boy" von Christina Henry

Bibliografische Daten

Titel: Lost Boy

Autor: Christina Henry

Sprache: Englisch

Verlag: Titan
ISBN: 9781785655685
Genre: Fantasy, Klassiker 14+

 

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Rezension

Inhalt

Wir lernen Jamie kennen, den ersten jungen den Peter zu sich ins Neverland geholt hat. Jamie kümmert sich um die restlichen Jungs, wenn Peter keine Lust dazu hat, er passt auf sie auf und ist die Stimme der Vernunft. Als Peters rechte Hand und stärkster Junge der Insel.

 

Schnell wird dem Leser klar, dass Peter ein verzogener, egoistischer Junge ist und sich einen Dreck um andere schert. Hauptsache er hat seinen Spass und kann spielen. Wobei die Spiele nicht immer ungefährlich sind und schon mal der ein oder andere Junge draufgeht. Ist ja nicht weiter schlimm, Peter ersetz ihn einfach mit einem neuen Buben, den er aus unserer Welt holt.

 

Erst als Peter Charlie mitbringt, einen Jungen von knapp 5 Jahren, fängt Jamie an seinen besten Freund zu hinterfragen.

 

Auf bedrückende Art erfahren wir hier, wie aus dem Waisenjungen Jamie, Captain Hook wird!

 

Schreibstil

Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden, das Englisch war angenehm, nicht zu einfach aber auch nicht zu anspruchsvoll, sodass es einen schönen Lesefluss erlaubte. Die Geschichte ist aus der Ich Perspektiv von Jamie geschrieben und das fand ich einfach wundervoll!

 

Persönliche Meinung

WOW! Ich bin jetzt noch ganz geflashed. Ich habe das Buch zwei, drei Mal auf Instagram gesehen und mir nichst weiter dabei gedacht, aber als dann Jessi @Zeilenmagie mir mehr davon erzählte, habe ich es mir sofort bestellt und auch gleich gelesen.

 

Ich meine.. ein Peter Pan retelling in dem Peter der Böse ist? Ich liebe Peter Pan Geschichten und ich konnte einfach nicht nein sagen. Obwohl die Idee mit dem Bösen Peter nicht neu für mich war, aber OMG die Umsetzung war soo gut!

 

«Once I was young, and young forever and always, until I wasn't. Once I loved a boy called Peter Pan»

 

Ich fand es sooo faszinierend wie Peter hier als der Böse beschrieben wurde. Es war so glaubhaft ihn als den Bösen zu sehen, denn Kinder sind schlau und Grausam und damit hat Christina Henry gekonnt gespielt. Ich werde Peter wohl nie wieder als den süssen Jungen sehen, den er bisher für mich war.

 

«But I told you allready. Peter Lies.

This is what realy happend.»

 

Zuerst hatte ich etwas Mühe, weil Jaime so starke „Mutterinstinkte“ hatte und Charlie als Nesthäkchen ging mir auf die Nerven, aber nachdem ich mich mit dieser Situation abgefunden hatte wurde ich regelrecht in den Sog dieser Geschichte hineingezogen. Die beklemmende Atmosphäre die die ganze Zeit über den Köpfen de Jungs schwebt und die nur Jamie wahrzunehmen schien und das langsame erwachsenwerden des Jungen hat mich zutiefst beeindruckt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.

 

«"It's not such wonderful thing to be young." I said. "It's heartless, and selfish."

"But, oh, so free," Nod said sadly. "So free when you have no worries and carres."»

 

Obwohl man den Ausgang eigentlich ja von vornerein wusste, war es unglaublich nervenaufreibend bis dahin zu kommen. Ich fieberte dem endgültigen Punkt entgegen und habe dabei mit Jamie gelitten und gehofft und geweint und für mich war dann viel zu schnell das Ende da.

 

 Fazit: Für Peter Pan Fans ein MUSS!!


Bücher 5/5


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Kommentare: 1
  • #1

    Sofeya (Donnerstag, 14 September 2017 14:11)

    Tolli Rezi, Geri <3
    Has Buech grad bstellt ;)