Rezension "Everless" von Sara Holland

Bibliografische Daten

Titel: Everless

Autor: Sara Holland

Sprache: Englisch

Reihe: Everless 1

Verlag: Hachette Kids Orchad Books

ISBN: 9781408353394

Genre: Fantasy, Romantik, Mitellalterlich-Royal 14+

 

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Rezension

Inhalt

Im Land Sempera wird die Lebenszeit aus dem Blut genommen und zu Münzen gewandelt. Die Reichen leben für Jahrzehnte, gar Jahrhunderte, wärend die Armen sich zu Tode bluten. In diesem Land lebt Jules mit ihrem Vater in Armut und um ihre Schulden zu bezahlen und ihren Vater vor dem Tod zu wahren, nimmt sie einen Job als Dienstmädchen bei der Gerling Familie an. Jener Familie vor der sie damals flüchten musste!

 

Schreibstil

Es ist aus der Ich perspektive von Jules Ember und war sehr angenehm zu lesen. Sehr flüssig. Ausserdem habe ich ein neues Wort gelernt: Scarcely = Kaum. Da die Autorin das echt häufig benutzt hat. (So oft, dass ich es nachgeschlagen habe!) Die Kapitellänge fand ich angenehm, der Aufbau der Geschichte sehr gut! Es war immerzu spannend und nie langweilig oder langatmig! TOP!

 

Persönliche Meinung

Das hat mich jetzt echt überrascht! Das Buch kam aus der Fairyloot Buchbox und ich wollte es einfach möglichst schnell von meinem SUB haben, aber man o man ich wurde echt umgehauen. Es ist kein 5Sterne Buch und sicherlich kein Highlight, aber es konnte mich trotzdem auf ganzer Linie überzeugen. (Vielleicht auch, weil mein Lesemonat bisher eher ein FLOP war...)

 

«„I am delighted to have run into you, Jules.” He leans close, brings his mouth nearly to my ear. “More than you know.”»

 

Eigentlich wusste ich über das Buch so gut wie nichts. Ausser das man mit Blut/Lebenszeit bezahlt. Aber schon nach der ersten Seite war ich in der Geschichte mit dem mittelalterlichen Setting, habe mit Jules mitgefiebert und mit ihr nach und nach die Geheimnisse aufgedeckt. Obwohl ich vieles schon erahnt hatte, gab es trotzdem einige Wendungen die ich so nicht kommen sah und OMG dieses Ende!!! Band 2? Noch nicht in Sicht!! =( Wie halte ich das aus? Hach herrjeh!

 

«She must be mad. Has to be. Because if she’s not, I have been so terribly, terribly mistaken.»

 

Zuerst dachte ich, das Buch entwickelt sich in eine schnulzige Liebesgeschichte in der die Protagonistin in ihren Kindheitsfreund verliebt ist, aber hui, davon sollte man sich nicht täuschen lassen! Die Liebesgeschichte war ganz nach meinem Geschmack hrhr aber mehr sag ich da nicht.

 

Das Buch gab mir zwischendurch ein Feeling, das ich auch hatte bei "Die Rote Königin" von Victoria Aveyard (Band eins fand ich TOP! Den Rest, nicht so sehr) Das lag vielleicht am Setting: Jules ist als Dienerin am königlichen Hof, es gibt zwei adelige Brüder, die Königin ist Böse... es gibt noch mehr, aber ich möchte nicht spoilern.

 

«Cutting through everything are my father’s words: If you ever see Liam Gerling, run.»

 

Allerdings ist es überhaupt KEIN Abklatsch! Im Gegenteil, es ist eine total unabhängige Geschichte und erinnert, wenn, dann höchstens an den Film Timeless (?) aber auch nur, da man dort mit Lebenszeit bezahlt.

 

Für mich hatte das Buch alles, was ich wollte und ich bin begeistert!

 

«„So go,“ he whispers. “And don’t come back to Everless, not ever.”»

 

Fazit: das Buch war richtig, richtig gut!


Bücher 4,5/5


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Rezension "All the crooked Saints" von Maggie Stiefvater

Bibliografische Daten

Titel: All The Crooked Saints

Autor: Maggie Stiefvater

Sprache: Englisch

Reihe: Einzelband

Verlag: Sholastic

ISBN: 9780545930802
Genre: Magie, Wunder, Freundschaft13+



Rezension

Inhalt

Im Herzen von Bicho Raro lebt die Soria Familie, deren Angehörigen man nachsagt, dass sie Wunder hervorrufen können. Darum wimmelt es in dem Dorf nur so von Pilgern die auf der Suche nach sich selber und einem Wunder sind.

 

Die Geschichte verfolgt das Schicksal der drei Soria Cousins Daniel-der Heilige, Beatriz- das Mädchen ohne Gefühle und Joaquin- der illegale DJ Diablo Diablo die dabei sind, die Traditionen zu brechen.  

 

Schreibstil

Wunderschön! Der Schreibstil war echt das, was mich an der Stange gehalten hat. Ich liebe dieses Märchenhafte, dieses immerzu leicht schwermütige, tiefgründige, schon geradezu philosophische und gleichzeitig lockere total gerne. Bei Maggy erfährt man so viel zwischen den Zeilen, lernt die Charaktere kennen, obwohl nicht viel passiert.

 

Persönliche Meinung

 

«Bicho Raro was a place of strange miracles.»

 

Eigentlich hätte ich dieses Buch gar nicht lesen brauchen, den alleine von der Inhaltsbeschreibung her, war es nicht meins. 1960, Roadtrips, Musik und Radio, mit Setting in Colorado. Alles Dinge die mich nicht ansprechen. Aber dann gibt es da noch Eulen, Wunder und Liebe und das wiederum sind Punkte die mich magisch anziehen. Tja.. und so kam es dazu, dass ich mich durch diesen nur 300 Seiten dünnen Roman eine Woche lang durchkämpfte.

 

«He smiled is a good line for almost any kind of story.»

 

Wie gesagt, war der Schreibstil, das Einzige was mich dazu bewegte weiterzulesen und natürlich die Hoffnung, dass es mich doch noch packen würde. Versteht mich nicht falsch, das Buch war keinesfalls schlecht. Ich fand nur einfach meinen Weg nicht in die Geschichte, interessierte mich Null für die Charaktere und deren Schicksal... spürte einfach das Band nicht. Ich wollte das Buch soo gerne lieben, aber der Funken sprang einfach nicht über.

 

«„I think you better play another song,” she finally said. “I need to cry some more.”»

 

Ich empfand es als sehr langsam, nicht unbedingt langweilig, aber unspektakulär. Mir fehlte einfach die Spannung. Zu viele aneinandergereihte Weisheiten, philosophische Ansätze und schöne Sprüche (an brauchbaren Zitaten mangelt es hier echt nicht) Ich wusste einfach nicht, wohin diese Geschichte führen sollte. Trotzdem fand ich die Idee rund um die Soria Familie toll. Die Charaktere sind allesamt auf Maggys einzigartige Art ausgearbeitet. Nicht nur die drei Cousins, die so unterschiedlich und doch fast schon wie Geschwister sind, die ältere Generation bei der jeder mit seiner eigenen Dunkelheit zu kämpfen hat und auch die Pilger bekommen Charakterzüge, Platz sich zu entfalten. Man kennt die Personen am Ende des Buches und das gefällt mir recht gut.

 

«This did not, as you might imagine, make Pete feel any better, as very few people are ever healed by being told a truth instead of feeling the truth for themselves.»

 

Trotzdem konnte mich das Buch nicht in seinen Bann bekommen. Weder Daniels Kampf gegen seine Dunkelheit, noch die Liebesgeschichte zwischen Beatriz und Pete. Weder Tonys Schicksal, noch Joaquins Radiostation. Weder ob die Liebe zwischen Beatriz Eltern endgültig vorbei ist, noch was das nächste Wunder wird. Ob es überhaupt einer der Pilgern schafft, sein zweites Wunder hervorzurufen und die Dunkelheit zu besiegen….

 

«A life lived in fear is a life half lived!»

 

Fazit: Konnte mich leider, leider nicht überzeugen


Bücher 2,5/5


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